Tee

-Papageienresidenz in der Alten Schmiede Haldern

Oftmals reißt die neue Geschmackserfahrung "Tee" unsere Papageien nicht zu Freudengeschrei hin, ja sie meiden ihn sogar konsequent, ohne ihn überhaupt probiert zu haben.

Um den gefiederten Lieblingen den Tee etwas näher zu bringen haben wir uns seinerzeit dazu entschlossen ihnen den Geschmack auf die "schonende" Weise zu präsentieren.

Die gefertigte Teemischung, ( wie z.B. diese hier: Tee Atemwege verwendeten wir dazu um Reis zu kochen, bzw. einzuweichen.

Unsere Vögel lieben Reis, vom Sittich bis zum Ara läßt selten einer von ihnen auch nur ein Korn im Napf. Da wir den Reis nicht gerne "totkochen" und die Feder-Herrschaften ja auch was zum beißen haben sollen, gehen wir oft hin und setzen den Reis wie folgt an:
Eine halbe Tasse Reis in eine Dessertschüssel geben - (Bild1)
Dann mit dem noch heißen Tee, aus dem gerade das Teesieb entfernt wurde, aufgießen - (Bild 2 und 3)
Bis zum Erkalten ziehen lassen, es bidet sich eine extrem trübe Flüssigkeit - (Bild 4)
Den Reis in ein Sieb geben und die Restflüssigkeit abtropfen lassen - (Bild 5)
Fertig.

Der Reis schmeckt jetzt nur leicht und sehr mild nach dem Tee, die Vögel lernen den neuen Geschmack also langsam kennen.

Mit den schon beschriebenen Goji-Beeren gereicht und mit etwas Frischfutter ergänzt (Äpfel, Birnen, Möhren, Fenchel, Lauchzwiebeln, etc...) eine echte Delikatesse für jeden Papagei.

Gutes Gelingen!

„Verschmutztes Wasser" oder einfach nur „Tee"

Bei der Arbeit im heimischen Garten fiel uns auf, daß die Vögel immer am Hundeplanschbecken tranken. Dieses Stand unter einer alten Buche und war durch das Laub entsprechend verschmutzt.

Wir, ganz Mensch, wollten den Besuchern natürlich „was Gutes" tun und stellten eine große Schale Frischwasser auf. Fast schon auffällig ignorierten die Tiere das Frischwasser und labten sich weiter an der Bracke im Becken. Dies ging viele Tage so, bis wir unsere gastfreundlichen Versuche einstellten. Ziemlich doof von den Vögeln, denkt man sich da...

Teesorten

Wie bei fast allem, was mit Vögeln und Medizin zu tun hat, sind die Erfahrungen und die entsprechenden Nachweise in der Literatur eher spärlich gesäht. Oftmals ist man daher auf das Wissen aus der Humanmedizin angewiesen, oder muß auf Ergebnisse mit anderen (Haus)Tieren zurückgreifen. 

Teesorten1

Unumstößlich ist aber, daß Kräuter und Pflanzen die in der Naturheilkunde eingesetzt werden sehr oft auch einen positiven Effekt bei Papageien erzielen.

Die verschiedenen Pflanzen(teile), Kräuter und Beeren deren Wirkstoffe und Wirkungsweisen werden wir in dieser Rubrik erklären. Es soll keine Anleitung zur Medikamentierung oder Selbsttherapierung von Vögeln sein. Vielmehr wollen wir die Möglichkeit bieten, fachtierärztlich diagnostizierte Krankheiten in der Behandlung zu unterstützen oder noch besser, präventiv aktiv sein zu können.